Der Landschaftsschutz als Teil des Klima- und Umweltschutzes ist ein immer wichtiger werdendes Thema in der Samtgemeinde. Gerade hier muss der Schutz der Landschaft beginnen, und zwar aus folgenden Gründen:

  • Lebensqualität für unsere Bürger*innen
  • Erhalt der Natur auch für unsere Kinder und Enkel
  • Grundvoraussetzung für den angestrebten sanften Tourismus.

Landschaftsschutz und Investitionen schließen sich nicht aus, auch wenn in einigen Fällen die jeweiligen Interessen mit Augenmaß und transparent abzuwägen sind.

Ziele:

  • Bei jeder Maßnahme (egal ob bei eigenen oder Maßnahmen Dritter) sind die Natur- und Umweltverträglichkeit zu prüfen
  • Gleiches gilt für die Nachhaltigkeit
  • Vermeidung zusätzlichen Flächenverbrauchs durch Nachnutzung leerstehender Gebäude und Innenortsverdichtung
  • Bestellung eines ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragen
  • Unterstützung ehrenamtlichen Engagements in diesem Bereich
  • Vernetzung vorhandener Biotope (Stichwort: Biotopverbund)

Mich würde Ihre Meinung zu diesem Thema interessieren. Was erwarten Sie von einem Samtgemeindebürgermeister beim Landschaftsschutz? Welche Sorgen oder Wünsche haben Sie? Lassen Sie es mich mit unten stehendem Formular wissen. So können wir jetzt gemeinsam Zukunft sichern.

    Das Gewerbe (einschließlich Landwirtschaft und freie Berufe) ist in vielerlei Hinsicht eine tragende Säule der Samtgemeinde. Hier werden Arbeitsplätze geschaffen und es stellt über Gewerbesteuern eine wichtige kommunale Einnahmequelle dar. Damit ist eine vielfältige und gesunde Gewerbestruktur von zentraler Bedeutung für die Mitgliedsgemeinden und folglich auch für die Samtgemeinde.

    Bisher sind in der Samtgemeinde bereits verschiedene Gewerbetreibende aktiv, sei es in der Produktion, im Handel, im Handwerk, in der Landwirtschaft, in der Energiewirtschaft oder auch in Kleinst- und Kleinfirmen für diverse Nischenprodukte.

    Auffällig ist die große Zahl an Berufspendlern, immerhin haben etwa 700 Bürgerinnen und Bürger (Stand 2015) ihre Arbeitsplätze außerhalb der Samtgemeinde, sowie das im Landesvergleich erheblich unter Durchschnitt liegende Pro-Kopf-Aufkommen an Gewerbesteuern.

    Unser Ziel wird es daher sein, Gewerbe in der Samtgemeinde zu fördern und aktiv anzusiedeln. Das beinhaltet:

    • Für bestehendes und sich neu ansiedelndes Gewerbe die bestmögliche Unterstützung zur Lösung ihrer Probleme zu bieten,
    • Unternehmensgründern eine kreative, lösungsorientierte Anlaufstelle zu bieten,
    • Den Auspendlern alternative, örtliche Arbeitsplätze zu bieten,
    • Die Attraktivität der Samtgemeinde als Arbeits- und Lebensstandort für Arbeitnehmer von außerhalb zu erhöhen,
    • Das Gewerbesteueraufkommen und den Gemeindeanteil an den Einkommenssteuern zu erhöhen, um wichtige kommunale Aufgaben zu finanzieren,
    • und (hier schließt sich der Kreis mit der Ortskernentwicklung) Gewerbetreibende mit Bürobedarf in den Ortskernen anzusiedeln, idealerweise mit hoch qualifizierten Arbeitsplätzen z.B. aus IT, Projektmanagement oder Finanzdienstleistungen.

    Für die kommende Amtsperiode leiten wir daraus konkrete Maßnahmen ab. So müssen Gewerbesteuerhebesätze reduziert und angeglichen, rechtzeitig Gewerbegebiete zu günstigen Preisen ausgewiesen und die Ansprechstellen für Neuansiedlungen und Wirtschaftsförderung in ihrer Kompetenz gestärkt werden. All dies wird dazu beitragen, die regionale Wettbewerbsfähigkeit der Samtgemeinde gegenüber anderen Gemeinden zu stärken.

    Mich würde Ihre Meinung zu diesem Thema interessieren. Was erwarten Sie von einem Samtgemeindebürgermeister beim Thema Gewerbe? Wo sehen Sie Chancen oder Risiken? Lassen Sie es mich mit unten stehendem Formular wissen. So können wir jetzt gemeinsam Zukunft sichern.

      Wir tragen eine ganz besondere Verantwortung gegenüber den in der Samtgemeinde lebenden Menschen. Mit ihren Angeboten in der Kultur und Bildung sowie Leistungen für Menschen, die auf Hilfestellung angewiesen sind, bildet die Samtgemeinde mit ihren Mitgliedsgemeinden eine wesentliche Säule des öffentlichen Zusammenlebens.
      Als Kandidat möchte ich dafür eintreten, dass wir uns zusammen um Menschen in allen Lebenslagen kümmern.

      Das beinhaltet:

      Kinderbetreuung

      Ich stehe für Krippen und Kindergärten, die ein behütetes, buntes Nest bieten, mit Erzieher*innen, die sich aktiv mit den Kindern beschäftigen und sie fördern.

      Konkrete Themen:

      • Motivierte, gut ausgebildete Erzieher*innen und Leitungspersonal sind Grundvoraussetzung für eine funktionierende Kinderbetreuung. Wie kann man hier einen frischen Wind einbringen und Rahmenbedingungen schaffen, die das betreuende Personal bei ihrer anspruchsvollen Arbeit unterstützen? Hier müssen wir eine Bestandsaufnahme durchführen und als Samtgemeinde dem Personal zur Seite stehen.
      • Dringend: Bereits heute sind die Wartelisten für Krippenplätze zu lang. Wir müssen daher Möglichkeiten prüfen, mehr Plätze anzubieten – ob über die bestehenden Träger oder ggf. über unsere Vereinsstrukturen.

      Schulen

      Die Samtgemeinde verfügt mit der Londy Schule als Grund- und Oberschule (GOBS) über eine gute Grundversorgung, auch wenn derzeit eine gymnasiale Oberstufe fehlt.

      Konkrete Themen:

      • Wichtig ist, dass wir Rethem als Schulstandort langfristig absichern und bedarfsgerecht entwickeln. Dabei hilft das bestehende gute Verhältnis zwischen Schulverwaltung und Schulleitung in einer verlässlichen Partnerschaft.
      • Besonders die Digitalisierung lief in den letzten Jahren schleppend. Zum derzeitigen Stand, u.a. zum Breitbandanschluss, gibt es unterschiedliche Informationen. Hier gilt es, genau hinzuschauen.

      Jung & Alt

      Jung & Alt können viel voneinander lernen und voneinander profitieren.

      Konkrete Themen:

      • Die ehrenamtliche Vereinsarbeit ist lebenswichtig für ein gesundes soziales, generationsübergreifendes Miteinander in den Orten. Dies verdient nicht nur unsere Anerkennung, sondern auch aktive Förderung.
      • Lassen Sie uns als Samtgemeinde Aktivitäten fördern, die Jung und Alt zusammen bringen.
      • Wir brauchen öffentliche Plätze, auf denen nicht nur Begegnung, sondern auch Aktivitäten erlaubt sind. Wird es ein Wasserspielplatz an der Aller? Wie können wir das Angebot für Jugendliche erweitern? Lassen Sie uns gemeinsam nach Möglichkeiten suchen.

      Angebote für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind

      Sozial heißt auch, für diejenigen da zu sein, die Hilfe benötigen. Dies kann im gesundheitlichen Bereich sein oder zur Sicherung des Lebensunterhalts.

      Oberstes Ziel muss hier sein, transparent und schnell Hilfe zu leisten. Die Ereignisse der vergangenen Wochen scheinen bereits zu Veränderungen angeregt zu haben. Ob diese weit genug gehen und wirksam sind, werde ich überprüfen. Nach dieser Bestandsaufnahme zusammen mit den Fachbereichsleitern sind dann entsprechende Folgemaßnahmen umzusetzen; hier wird mir meine Erfahrung in der Qualitätssicherung und Prozessgestaltung gute Dienste leisten.

      Wenn Sie möchten, nehmen Sie sich doch einen Moment und schreiben mir, was Sie für Vorstellungen oder Wünsche haben. Ich freue mich auf Ihre Nachricht, denn ein gesundes Zusammenleben gelingt uns nur als Gemeinschaft. Nur so können wir jetzt gemeinsam Zukunft sichern.

        Die Landwirtschaft ist eine der wesentlichen Säulen unserer Grundversorgung. In der Samtgemeinde existieren vielfältige landwirtschaftliche Betriebe, die den Bürgerinnen und Bürgern eine direkte, regionale Versorgung ermöglichen.

        Mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten in Ackerbau, Tierhaltung, Sonderkulturen, Forstwirtschaft und natürlich Gartenbau haben diese Betriebe unterschiedliche Herausforderungen und Bedürfnisse.

        So sind es beispielsweise undurchsichtige Regelungen auf Landes- und Bundesebene (z.B. bei der Düngemittelausbringung), stetig restriktivere Regelungen bei der Tierhaltung, Herausforderungen bei der Nachfolge, Unsicherheiten im Umgang mit dem Wolf oder auch finanzielle Unplanbarkeiten, die die landwirtschaftlichen Unternehmerinnen und Unternehmer fordern. In der Folge nimmt die Zahl an haupterwerbstätigen Landwirten ab, was langfristig die Diversität im ländlichen Raum bedroht und das regionale Angebot verringert.

        Die Aufgabe der Samtgemeindeverwaltung ist es, hier als Partner zu unterstützen, sei es als Vermittler bei Konflikten oder in der transparenten und zeitnahen Durchführung von Planungs- bzw. Genehmigungsverfahren. Lassen Sie uns dabei die aktuellen Trends als Chance sehen: Hin zu einem gesunden Gleichgewicht zwischen Artenschutz, Landschaftsschutz und der von Landwirten geschaffenen Kulturlandschaft, hin zu einer artgerechteren Tierhaltung, aber auch hin zu einer besseren Planbarkeit für die Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich in der Samtgemeinde für die Landwirtschaft einsetzen.

        Haben Sie ein Anliegen zum Thema Landwirtschaft? Lassen Sie es mich mit unten stehendem Formular wissen. So können wir jetzt gemeinsam Zukunft sichern.

          „Erhöhung der Lebensqualität in der Samtgemeinde und ihrer Wettbewerbsfähigkeit“ wird das Kernziel meiner Amtszeit sein. Dieses Ziel müssen mein Team und ich uns vor Augen führen, wenn wir verschiedene Maßnahmen in Ortsplanung, Gewerbeansiedlung oder beim Landschaftsschutz betrachten: Am Ende des Tages geht es um Sie, die Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde.

          Dabei hat das Kernziel zwei Elemente:

          Zum einen, und da liegt der Schwerpunkt, in der Erhöhung der Lebensqualität – für Familien, für Senioren, für Jugendliche, für Landwirte, für Gewerbetreibende, eben für alle in der Samtgemeinde.
          Was macht Lebensqualität aus? Letztlich sind es viele Faktoren. Attraktives und bezahlbares Wohnen in allen Lagen der Samtgemeinde, eine angenehme Arbeitsumgebung mit Co-Working Arbeitsplätzen in der Stadt und vielleicht sogar in den umliegenden Ortskernen, starker Naturschutz sowie eine gesicherte landwirtschaftliche Versorgung. Auch die Infrastruktur zähle ich darunter, wie die Fortführung des Breitbandandausbaus, zeitgemäße Verkehrskonzepte inkl. ÖPNV Anbindung und den Erhalt eines flexiblen, ortsansässigen Schulwesens.

          Wie Sie sehen, gibt es unterschiedlichste Faktoren, die letztlich Ihre Lebensqualität beeinflußen. Und da setzen wir gemeinsam an, denn Baustellen gibt es noch genug. Wenn Sie wissen wollen, wie wir ganz konkret mit dem Ausbau der Ortskerne verfahren wollen, schauen Sie doch hier.

          Zum anderen, das zweite Element unseres Kernziels, haben wir die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Samtgemeinde. Das betrifft die gewerbliche Attraktivität für verschiedene Branchen sowie den Wettbewerb um junge Familien, Talente, öffentliche Fördermittel und sogar Wissenschaft.

          Natürlich hat die Samtgemeinde dazu einiges zu bieten. Eine aktive Gemeinschaft auf Orts- und Samtgemeindeebene mit vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, eine vergleichsweise gute Versorgung, eine unbestritten schöne Lage im Grünen, eine vielfältige Struktur. Daneben gibt es auch Nachteile: Die Samtgemeinde ist vergleichsweise abgelegen und ruhig – ist das überhaupt ein Nachteil? Hier gibt es eine gute Nachricht: Seit einiger Zeit, besonders beschleunigt durch die Pandemie, erfährt der ländliche Bereich wieder eine Stärkung. Damit sind nicht die S-Bahn angebundenen Speckgürtel um Hannover oder Bremen gemeint, sondern wirklich das Land. Während viele Menschen schon seit langer Zeit lieber auf dem Land leben würden als in der Stadt, hat sich heute auch das Arbeitsumfeld so verändert, dass dies möglich wird.

          … und was bedeutet „Lebensqualität“ für Sie? Lassen Sie es mich mit unten stehendem Formular wissen. So können wir jetzt gemeinsam Zukunft sichern.

            „Als ich vor einigen Monaten das erste Mal durch die Samtgemeinde fuhr, auf dem Weg zum ersten Bewerbungsgespräch für die Kandidatur, da war mein erster Eindruck:
            Was für ein Potenzial!
            Einige Wochen der Vorbereitung sind vergangen, und ich habe mich immer tiefer in die Stadtplanung und Studien zum Thema ‚Zukunft der Dörfer‘ hineingearbeitet. Nun denke ich um so mehr:
            Was für ein Potenzial!“

            Die gute Nachricht vorweg:

            Dorf- und Stadtkerne auf dem Land haben Zukunft.

            Verschiedene Faktoren werden in den kommenden Jahren dazu beitragen, dass der Ausblick für ländliche Ortskerne besser wird. Voraussetzung ist natürlich, dass eine Verwaltung und kommunale Politik mit dem Willen vorhanden ist, die bestehenden Chancen zu ergreifen und zu realisieren.

            Die Rückkehrbewegung vieler Familien aufs Land, ein deutlich erhöhter Homeoffice-Anteil, eine neue Arbeitswelt, veränderte Lebensschwerpunkte der Menschen sowie neue Mobilität wirken in die gleiche Richtung: Die Bedeutung für das Umland als Wohn- und auch Arbeitsort nimmt wieder zu.

            Für uns in der kommunalen Politik bedeutet dies konkret:

            • Eine bedarfsgerechte Stärkung der Ortskerne in allen Mitgliedsgemeinden
            • Entwicklung von Arbeitsplätzen direkt im Stadtzentrum, bei Bedarf auch in den größeren Gemeindeorten in Häuslingen, Böhme oder Frankenfeld.
            • Fortführung der Innenstadtsanierung mit Blick auf die veränderte Bedarfslage an Wohnraum, Büros und Verkehrsflächen
            • Stärkung der lokalen Nachfrage für Einzelhandel und Gastronomie

            Mich würde Ihre Meinung zu diesem Thema interessieren. Was erwarten Sie von einem Samtgemeindebürgermeister bei der Entwicklung der Ortskerne? Welche Sorgen oder Wünsche haben Sie? Lassen Sie es mich mit unten stehendem Formular wissen. So können wir jetzt gemeinsam Zukunft sichern.

              Die Samtgemeinde Rethem bietet ideale Voraussetzungen für den sanften Tourismus. Die Versorgungslage im Grundzentrum Rethem ist hervorragend, die Lage naturnah und abwechslungsreich, und die Erreichbarkeit aus allen Teilen Deutschlands ist gut (so machen Gäste aus Dänemark und den Niederlanden bereits 40% der Auslandsgäste in der Heide aus). Zudem zeigen Kennzahlen: Die Übernachtungen im Aller-Leine-Tal, der südlichen Heideregion, steigen stetig an, Urlaub auf dem Bauernhof und Reiterferien sind beliebt wie nie – und zwar nicht erst seit der Pandemie. Davon kann auch die Samtgemeinde Rethem profitieren.

              Beliebte Freizeitaktivitäten in regionalen Urlaubsorten sind Radfahren, Wandern, Reiten und das Kanufahren. Das sind Felder, in denen Rethem glänzen kann: Mit der Aller, dem regional bedeutsamen Aller-Radweg sowie einer abwechslungsreichen Landschaft zwischen Wäldern, Mooren und Allerauen ist die Basis gelegt.

              Die Herausforderung liegt nun darin, lokale Freizeit-, Gastronomie- und Übernachtungsangebote sinnvoll und koordiniert zu entwickeln. Ferner sind Wegenetze für Radfahrer, Reiter und Wanderer auszubauen. Dann kann sanfter Tourismus entstehen, von dem auch die Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde etwas haben: Durch die verbesserten Freizeitangebote als auch durch touristischen Umsatz vor Ort.

              Mich würde Ihre Meinung zu diesem Thema interessieren. Was erwarten Sie von einem Samtgemeindebürgermeister bei der Entwicklung eines sanften Tourismus? Haben Sie Ideen für Aktivitäten oder möchten Sie sich anderweitig im Tourismus engagieren? Lassen Sie es mich mit unten stehendem Formular wissen. So können wir jetzt gemeinsam Zukunft sichern.

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