Meine Werte

23. Juli 2026

Wer mit mir zusammenarbeitet, beschreibt mich als einen Menschen mit Rückgrat, Verlässlichkeit und einem klaren Kompass dafür, was richtig ist und wohin der Weg führen soll. Ich begegne anderen mit Respekt, höre zu und bin überzeugt, dass gute Zusammenarbeit nur dort entsteht, wo man Raum für neue Ideen und Fehler zulässt. Viele würden mich außerdem als Idealisten und als jemanden beschreiben, der weit nach vorne schaut. Ich bin überzeugt, dass eine Stadt nicht nur verwaltet, sondern gestaltet werden muss. Wer Verantwortung übernimmt, sollte nicht nur die Herausforderungen von heute lösen, sondern auch die Chancen von morgen erkennen und den Mut haben, neue Wege zu denken.

Dabei weiß ich auch: Niemand hat allein die besten Ideen. Gute Entscheidungen entstehen dort, wo unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen zusammenkommen. Deshalb ist es mir wichtig zuzuhören, den Austausch zu suchen und Argumente sorgfältig abzuwägen.

Zwei Dinge sind mir dabei besonders wichtig.

Erstens: Bürgerinnen und Bürger mitnehmen.

Politik darf nicht über die Köpfe der Menschen hinweg stattfinden, sondern gemeinsam mit ihnen. Deshalb möchte ich eine Verwaltung, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert. Auch mein Handeln im Stadtrat messe ich daran, wie verständlich Entscheidungen erklärt werden und wie gut die Menschen in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Ich bevorzuge offene Diskussionen im Rat statt Entscheidungen hinter verschlossenen Türen. Und ich möchte ein Bürgermeister sein, der ansprechbar ist – einer, bei dem man auch einmal ohne Termin vorbeischauen oder einfach zum Telefon greifen kann.

Beteiligung bedeutet für mich allerdings nicht, Verantwortung abzugeben. Im Gegenteil: Wer gut zuhört, kann bessere Entscheidungen treffen. Und wenn alle Argumente auf dem Tisch liegen, muss ein Bürgermeister den Mut haben, Verantwortung zu übernehmen und eine klare Entscheidung zu treffen.

Zweitens: Den richtigen Weg dem einfachen vorziehen.

In vielen Bereichen des Lebens kann man Dinge schnell erledigen, damit sie vom Tisch sind. Oder man nimmt sich die Zeit, sie gründlich und nachhaltig zu lösen. Das kostet manchmal mehr Zeit, mehr Kraft oder auch mehr Geld. Langfristig zahlt sich dieser Weg jedoch aus.

Gerade im Bürgermeisteramt zeigt sich der richtige Weg oft erst, wenn man bereit ist, sich intensiv mit komplexen Sachverhalten auseinanderzusetzen, unterschiedliche Perspektiven abzuwägen oder sich am Wochenende noch einmal in Gesetzeskommentare und Fachliteratur zu vertiefen. Der einfache Weg ist oft schnell gefunden. Der richtige Weg verlangt mehr Einsatz – schafft aber bessere Entscheidungen und dauerhaftes Vertrauen.

Ich möchte Bürgermeister sein, weil ich daran glaube, dass gute Kommunalpolitik von Haltung, Offenheit und Weitsicht lebt. Verantwortung bedeutet für mich, Entscheidungen nachvollziehbar zu treffen, Menschen mitzunehmen und unsere Stadt mit einem klaren Blick für die Zukunft weiterzuentwickeln.